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Seminar

für Rechtsberaterinnen und Rechtsberater sowie für Sozialberaterinnen und Sozialberater

Termin:         7.-8. Juni 2019 und 29.-30.11.2019

Ort:                Haus am Maiberg, Heppenheim

Zielgruppe:   Katholische Arbeitnehmer Bewegung-Erstberater*innen, DRV-
Versichertenälteste bzw. Versichertenberater*innen, an Arbeits-und Sozialrecht-Intressierte

Anmeldung über:
Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Bezirksverband Rhein-Main
im Diözesanverband KAB-Limburg
Eschenheimer Anlage 21
60318 Frankfurt
Tel. 069-92884693 / Fax 069-92884694
Internet: http://www.kab-limburg.de / E-Mail: rheinmain@kablimburg.de


Mindestlohn

Seit dem 1. Januar 2015 gilt das MiLoG, das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes. Hieraus ergeben sich erhebliche Zusatzpflichten für den Arbeitgeber.

Das MiLoG regelt ab dem 1. Januar 2015 branchenweit grundsätzlich einen Mindestlohn von € 8,84 brutto je Zeitstunde. Die Vergütung muss unabhängig von abweichenden vertraglichen oder tarifvertraglichen Regelungen spätestens am letzten Bankarbeitstag des folgenden Monats auf dem Bankkonto des Arbeitnehmers sein.

Auf ein Arbeitszeitkonto können  Überstunden bis zur höchstens die Hälfte der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit eingebracht werden. Voraussetzung ist, das das Arbeitszeitkonto spätestens nach 12 Monaten abgerechnet und im Folgemonat ausgeglichen wird.

Zur Erfüllung der Nachweispflichten hat der Arbeitgeber bei allen geringfügigen Arbeitsverhältnissen und bei Arbeitsverhältnissen, die § 2a des Schwarzarbeits-bekämpfungsgesetzes unterfallen, die Erfassung der Arbeitszeiten nicht nur nach Tag und Umfang sondern auch nach Uhrzeit zu veranlassen und diese Aufzeichnungen gegebenenfalls 2 Jahre vorzuhalten.

Ein Verzicht auf Ansprüche auf den Mindestlohn für die Vergangenheit ist nur durch gerichtlichen Vergleich möglich.

Die Einhaltung des Mindestlohngesetzes wird durch die Hauptzollämter überwacht. Verstöße gegen das MiLoG können eine Ordnungswidrigkeit darstellen und empfindliche Bußgelder auslösen.